Montag, Dezember 12, 2005

Can anybody hear me ...

Nach knapp einem Monat melde ich mich zurück, die Faulheit habe ich für diesen Tag besiegt und so gibt es in 1 oder 2 schmackigen Sätzen viel zu erzählen. Fotos werden heute noch keine geliefert, dit wird allet nachgeholt. *vertröst*

Vor zwei Wochen haben wir (mein Mitpraktikant Markus und ein paar Kollegen) zusammengetan und ein Auto gemietet. Dank Lufthansa-Rabatt gings in Richtung Outlet Mall und rein ins bunte Vergnügen. Nicht das die Geldbörse viel hergeben würde, aber dank dem "Kredit" in Kreditkarte hab ich's richtig krachen lassen und mächtig eingekauft. Am Tag danach sind wir dann in Richtung Stone Mountain (größerer Berg außerhalb von Atlanta) und sind in einem deutschen Restaurant eingekehrt. Die Portionen waren klein und der Hunger groß, so dass dieser Teil der Geschichte hier nicht weiter erläutert wird. Andres hingegen das "wahre" Amerika, was schon eine Erzählung wert ist. Kaum waren wir weiter als 20 Meilen aus der Stadt, kommt man sich vor wie in einem Film oder in einem Armutsland. Die Farben sind deutlich grauer als in Deutschland, die Straßen eine Farce und die Menschen noch einfach aber nett. Im krassen Gegensatz dazu hat man die Großstädte, wo man teure, hübsche und sicherlich intelligente Menschen antrifft, die aber alle doch recht oberflächlich wirken. Diese Aussagen sind natürlich mit Vorsicht zu genießen, stark subjektiv geprägt und gelten auch nur für Teile der Bevölkerung *schnell schlichtend einwirk*.

Die letzten zwei Wochenenden wurde dann kräftig gefeiert, fragt mich warum aber die anderen Praktikanten schleifen mich hier durch die verschiedensten Clubs von Atlanta, und so verwundert es nicht, dass ich auch "Schnittentechnisch" (die Leserinnen unter uns verzeihen mir sicherlich diese unqualifizierte Beschreibung) einiges zu sehen bekomme. Es liegt wahrscheinlich an meinem halsbrecherischen Englisch, dass man mir 5 mal am Abend an den Po fasst, und das Ganze dann noch als Vorbeigehen tarnt. Die Hartgesottenen unter uns mögen bei dieser Zahl nur müde lächeln, aber die US-Mädels gehen mit einer Offenheit und Grifffestigkeit ans Werk, dass man die Worte prüde und Amerika nicht in Verbindung bringen würde - jedenfalls nicht in den Clubs dieser Nation.

Ich will den gemeinen Leser nicht länger mit langen Texten langweilen, so dass ich meinen zarten Absatz nun beende und auf das baldige Update verweise, welches (hoffentlich) viele Bilder enthalten wird. Bis dahin wünsche ich euch eine schöne Vorweihnachtszeit. Der Andreas

1 Kommentare:

At 2:48 AM, Blogger jeeni gab folgenden Senf dazu ...

Er lebt noch, der Holz...
:)

LG

 

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