Nach dem langen Tal der Tränen habe ich jetzt meine ersten beiden Arbeitstage hinter mir. Unglücklicherweise sind alle total nett zu mir und alles ist wirklich "pretty nice." Ich habe am Montag in einem Meeting meine Aufgaben vorgestellt bekommen (inklusive Gewichtung), und werde vor Arbeit wohl kaum mehr aufschauen können. Damit ihr auch mal einen Eindruck der Brutstätte der Maloche bekommt, habe ich euch ein Foto vom Arbeitsplatz geschossen. Hier dit Großraumbüro:

Da der Arbeitsplatz:

Ansonsten habe ich jetzt fast die erste Woche überstanden und muss sagen, dass es eine der schwersten Zeiten war aber ich es höchstwahrscheinlich einigermaßen überstanden habe. Nichtsdestotrotzt ist der gemeine Leser bestimmt nicht an meinem Gemütszustand interessiert sondern eher an dem "American Way of Life" (klingt schön schleimig) und Erzählungen aus dem Land jenseits des Atlantik.
Zunächst einmal noch meine Unterkunft aus anderen Perspektiven. Der rechte Eingang ist unser und somit der Roswell Court 45:

Der Pool ist einigermaßen groß und wird von den verwöhnten Amis nur seeehr selten genutz:

Wenn man dieses muntere Volk so betrachtet, dann kann ich nicht gerade sagen, dass es ein glückliches Völkchen ist (zumindest das was ich sehe). Sie fahren zwar alle tolle Autos:
,und es scheint an Wohlstand nicht zu mangeln (es gibt jede Menge elde Eigentumswohnungen, prall gefüllte Kaufhäuser und jede Menge Markenware zu wirklich kleinen Preisen) - dennoch fahren viele alleine nach Hause, schließen die Tür hinter sich zu und kommen den ganzen Abend nicht mehr raus. Auch in Gesprächen merkt man, dass die Leute zwar interessiert sind aber nur an der Oberfläche kratzen und ansonsten ihr Ding alleine durchziehen wollen.
Es bleibt zu hoffen, dass die Deutschen sich daran kein Beispiel nehmen und eher im ersten Moment ein wenig abweisend wirken aber sich einfacher ECHTE Freundschaften bilden können. Doch bevor ich jetzt ganz weit aushole und die Unterschiede zwischen dem alten Europa und Amerika beleuchte, möchte ich zum Abschluss kommen und euch allen ein schönes Leben wünschen.
Andreas
1 Kommentare:
So Andili,
es geht auch bei mir jetzt los und die beiden letzten Tage waren hart.
Wir sind groß und tapfer und diese Erfahrung kann uns keiner mehr nehmen.
Ich hoffe, dass wir uns mal sehen, per Skype oder ICQ. Ab Freitag früh, 6.45 Ortszeit bin ich in Brisbane, Oxley.
LG und dicken Drück.
P.s. Bob ... würde sagen, ja, wir schaffen das.
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